Virtuelle Umgebungen in Python

Virtuelle Umgebungen (virtual environments) sind eine Möglichkeit in einer isolierten Umgebung Python Bibliotheken und Skripte zu verwenden. Isoliert insofern, als dass Bibliotheken, die global oder auf User Level installiert sind, nicht zur Verfügung stehen und gleichzeitig Bibliotheken, die in der virtuellen Umgebung installiert wurden eben nur dort zur Verfügung stehen. Vor Jahren war mir der Wert von virtuellen Umgebungen nicht klar. Heute gibt es nur wenige Szenarien, in denen ich keine virtuelle Umgebung nutze. Ein Beispiel hierfür ist die Nutzung von esptool, um einen Microcontroller zu flashen. Hierzu habe ich auch einen Blogartikel geschrieben.

Ich gehe hier ganz explizit auf Linux als Umgebung ein. Öffne eine Konsole und gebe folgende Befehle ein:

mkdir projektname
cd projektname
python3 -m venv venv
. venv/bin/activate

Wobei Du natürlich „projektname“ durch einen sinnvollen Namen ersetzen musst.

Nun befindest du dich in deiner virtuellen Python Umgebung auf Basis von Python3. Wenn Du nun python eingibst, startet die Eingabekonsole von Python 3. Um genau zu sein, der Interpreter, der zu Deiner virtuellen Umgebung gehört. Wenn Du dies überprüfen möchtest, dann kannst Du in der Konsole folgenden Befehl eingeben:

which python

Damit zeigt Linux Dir an, welchen Python Interpreter er verwendet.

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